20.1.19

Muehlenbrot mit Lievito Madre

Vor einiger Zeit waren mein Vater mit Freundin, mein Freund und ich irgendwo in Brandenburg in einer Mühle essen. Dort gab es selbstgemachtes Mühlenbrot, das beste Brot meines Lebens! Ich suchte also nach einem Rezept für Mühlenbrot und stieß auf mehreren Seiten immer auf das gleiche Rezept von Dan Lepard, vielfach zitiert. Meine Quelle ist hier: Quelle. Statt normalem Weizensauerteig wollte ich einfach meinen Lievito Madre nehmen. Ich rechnete die Mengen dann auf meine gusseiserne Topfgröße um und hier ist es:

400 g 
Weizensauerteig (Lievito Madre)
440 g 
Wasser 20°C
480 g 
Weizenmehl 550
240 g
 Vollkornweizenmehl
80 g
 Roggenmehl
3 TL Feines Meersalz


In dem Rezept wird das Brot viel gedehnt und gefaltet alle paar Minuten. Beim ersten Mal habe ich das auch genau so gemacht. Eine Woche später habe ich es nochmal gebacken, aber genauso wie mein Roggenbrot geknetet, nämlich einfach alles in der Küchenmaschine verknetet, eine halbe Stunde gewartet, dann nochmal in der Maschine geknetet, dann zu einer Kugel geformt, auf dem Dauerbackpapier in meinen gusseisernen Topf gegeben, oben mehrfach eingeschnitten, und ca. 5 Stunden gehen lassen. Das Brot wurde genau gleich, allerdings waren beide Brote so sehr aufgegangen, dass sie den Deckel erreichten. Der erste Teig klebte aber nicht am Deckel, der Deckel ließ sich sauber anheben. Der zweite Teig klebte fies, sodass ich mit einem Teigschaber den Teig lösen musste. Fertig gebacken waren aber beide Brote gleich, würde ich sagen. Vielleicht war das 2. ein klein wenig krümeliger.

Auf jeden Fall ein wunderschönes Brot, das ich bestimmt öfter backen werde!







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