Anyway, das Basisrezept nutzt immer Schweineschmalz. Aber ich wollte kein Tierfett verwenden. Also durchsuchte ich die Eigenschaften aller Fette, die ich habe, bei http://soapcalc.com/, und fand, dass Sheabutter dem erstaunlich nah kommt! Also musste ich das probieren.
Rezept:
GFM 500g (wird schon was werden 😂 )
50% (250g) Sheabutter
30% (150g) Kokosöl
20% (100g) Rizinusöl
Überfettung 8%
33% (165g) destill. Wasser
Auf die Temperaturen musste man hier glücklicherweise nicht achten, man will ja, dass es schön dick wird. Dadurch ging das schön schnell, und ich konnte kräftig pürieren.
Eigentlich kippt man den Teig dann in eine Plastiktüte, luftdicht verschlossen. Nach dem Reifen knetet man das ganze durch, umwickelt es mit Frischhaltefolie, und gibt es wieder in eine Plastiktüte. Das war mir aber alles zu viel Müll, also gab ich es in eine (von nun an für Seife bestimmte) Plastikdose mit möglichst dichtem Deckel.
Nach einer Weile guckte ich nach ihr, da hatte sie schon mächtig Hitze entwickelt. Eigentlich soll sie nicht gelen, also holte ich Kühlakkus raus und legte die darauf und darunter.
Nach nur einem Tag konnte ich nicht mehr an mich halten und musste gucken, wie sie so geworden ist. Sie war schon sehr hart geworden, aber ich pickte Stück für Stück mit dem Löffel raus und fing an zu kneten. Es ließ sich ganz gut kneten, wurde wieder weich. Sie hatte leider in der Mitte gegelt, am Rand war sie sehr viel heller. Das gegelte ließ sich aber auch weider weich kneten. Es hatte nun noch nicht die Konsistenz von Knete, aber es klebte auch nicht sonderlich, was schonmal gut war. Aber sie trocknete recht schnell. Als ich mit den ca. 730g Seife durch war, waren die ersten Kügelchen schon außen angetrocknet. Ich drückte sie dann alle so fest wie möglich mit so wenig Lufteinschüssen wie möglich zurück in die Form. Zur Sicherheit tat ich nun doch noch eine Schicht Frischhaltefolie auf die Seife, bevor ich den Deckel schloss. Nun soll sie nochmal ca. 3 Tage reifen, bevor sie gut knetbar sein sollte.
| Süß ... aber klebrig |
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