16.10.21

Risotto im Dampfgarer in einem Schritt

Wir machen gerade Eingewöhnung in der Kita. Wenn ich dann 11:30 Uhr nach Hause komme, kann ich nicht noch groß anfangen zu kochen. Da muss das fertig sein.

Letztens haben wir uns dann unseres Dampfgarers wieder besonnen und Kürbis in Sauce und Reis darin zubereitet, ein Traum! Total lecker und einfach, nur schnibbeln, zusammenkippen und Wassertank füllen. Matthias muss dann einmal rechtzeitig den Ofen anmachen und dann ist alles perfekt wenn wir nach Hause kommen.

So wollte ich nun auch Risotto machen, weil wir seit Ewigkeiten Risottoreis im Keller haben. Aber alle Rezepte, für Risotto aus dem Dampfgarer, waren mir zu kompliziert, mit anderen Worten dauerten mir zu lange. Etwas schnibbeln kann ich ja am Vormittag mit Anna nebenbei noch gerade so, wenn sie mich lässt, aber dann noch irgendwas anbraten und ablöschen und aufgießen und ziehen lassen und dann nochmal aufgießen und ziehen lassen und rühren und dann irgendwann alles in den Dampfgarer und fertig garen 
... Neee, dann kann ich das ja gleich auf dem Herd machen.

Ich wollte also einfach wieder alles schnibbeln, zusammenkippen, würzen und fertig. Die Zutaten waren dann folgende:

200g Risottoreis
500ml Wasser
100g Olivenöl
200g Schlagsahne
Gewürze (Worcestersauce, geräuchertes Paprikapulver, Gemüsebrühe)
1/2 Hokkaido Kürbis
3 Schalotten
1 Apfel

Das alles habe ich zusammen in eine Fettpfanne gekippt und gut gemischt, in die Mitte im Ofen geschoben und den Wassertank gefüllt. In Ermangelung eines Risotto-Programms hat Matthias es dann gegen 10:30 Uhr auf "Naturreis" gestellt, was 48 Minuten läuft.

Als wir nach Hause kamen war es fertig und wir konnten essen. Und was soll ich sagen, es war köstlich! Sogar Anna hat gut davon gegessen, so viel isst sie selten.

Mengentechnisch hat das ganze für uns drei zum Mittag und Abendbrot gereicht, wobei Anna ja noch nicht so viel isst, aber ganz zu vernachlässigen ist sie auch nicht mehr. Glücklicherweise.

Richtiges Risotto ist bestimmt nochmal ne ganz andere Liga, aber für den geringen Aufwand war es einfach grandios lecker! Das machen wir mit Sicherheit nochmal, sonst hätte ich es hier auch garnicht verewigt. Ich schreibe hier ja eigentlich nur für mein eigenes Gedächtnis, um später wieder zu wissen, wie ich was gemacht hatte.